Was ist Shareholder-Value


Der Shareholder-Value ist zurückzuführen auf den an der Börse veranschlagten Unternehmenswert. Das bedeutet, dass die Anzahl der Aktien, multipliziert mit dem derzeitigen Aktienkurs, den Wert der Aktiengesellschaft widerspiegeln.

Shareholder sind die Anteilseigner, also die Aktionäre des Unternehmens. Somit ergibt sich die Schlussfolgerung, dass der Shareholder-Value den Wert, den an Aktionär am Unternehmen hält, angibt.

Wenn von der Steigerung des Shareholder-Value gesprochen wird, dann ist damit eine Unternehmenspolitik gemeint, welche die Interessen der Aktionäre in den Mittelpunkt rücken lässt.

Somit spielen nicht nur die Steigerung des Aktienkurses, sondern auch die Optimierung sonstiger Bereiche des Unternehmens eine wichtige Rolle.


Kritik am Shareholder-Value

Die am häufigsten zu hörende Kritik an dieser Unternehmenspolitik ist, dass die Manager, welche ihre Boni oft auf Grundlage des Aktienkurses erhalten, seitdem ihr Handeln viel zu kurzfristig auslegen.

Diese würden ihre Entscheidungen nur von Quartalsbericht zu Quartalsbericht auslegen.
Doch um langfristig erfolgreich zu sein, sei diese Denkweise sogar schädlich für das Unternehmen.

Schlussfolgerung

Der Grundgedanke des Shareholder-Value ist vollkommen legitim, sogar wirtschaftlich nachvollziehbar. Die Anteilseigner haben schließlich ein Recht darauf, dass ihr Unternehmen möglichst alles tut um profitabel zu sein bzw. Gewinne zu erwirtschaften. Allerdings stellt sich die Frage in wie weit sich die Manager von diesem Grundgedanken lösen können.


Wie im obigen Text schon angeklungen, kann eine zu kurzfristige Unternehmenspolitik schädlich für das gesamte Unternehmen sein. Besonders die Belegschaft kann unter immer neuen Re- und Umstrukturierungen, Produktivitätsvergleichen und immer strafferen, kurzfristig ausgelegten Umsatzsteigerungen leiden.

Eine solche Politik kann langfristig nicht funktionieren. Auch bei der Unternehmenspolitik sollte ein gesunder Mix, bei denen alle Akteure zu gerechten Teilen profitieren, gewählt werden. Leider gibt es nur wenige -oftmals noch Familienunternehmen-, welche eine nachhaltige und gerechte Politik für ihr Unternehmen gewählt haben.



23-10-2013 um 7:04 Uhr | Kategorie(n): Allgemein | 0 Kommentar(e)




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