Wie auf ein neues Auto sparen?

Es gibt viele Möglichkeiten, um für ein Auto zu sparen – doch, welche ist die beste? Mit der Zeit legt man einiges Geld zur Seite, doch in den nächsten Jahren macht es auch Sinn, das Geld zu vermehren. Die meisten würden dabei gerne in Aktien anlegen, andere dagegen sehen auch das Tagesgeld als eine mögliche Sparmaßnahme. Es ist aber nicht empfehlenswert, ohne Erfahrung in das Gebiet der Aktien einzutauchen. Viel sicherer ist es, nach guten Tagesgeldanlagen zu suchen – zum Beispiel bei Autobanken. Für ein neues Auto muss der deutsche Arbeitnehmer nämlich immer länger sparen. Nach einer Studie der Universität Duisburg-Essen, können Käufer den hohen Preisen kaum nachlaufen. Im Vergleich zu den Autopreisen, steigen die Nettolöhne und -gehälter viel langsamer.

Autopreise werden immer höher?

Ein Durchschnittsarbeitnehmer in Deutschland muss mindestens 16 Monate lang seine Nettobezüge zurücklegen, um ein Auto kaufen zu können – zum Durchschnittspreis von 26.400 Euro. Zum Vergleich: Ein Durchschnittsauto kostete im Jahr 1980 „nur“ 8.420 Euro. Seit diesem Zeitpunkt stieg die Ansparzeit von 9 Monaten auf 16 Monate an, im Jahr 2007. Diesen Trend konnte nur die Abwrackprämie aus dem Jahr 2009 kurzzeitig stoppen. In den kommenden Jahren könnte sich die Krise am deutschen Automarkt weiterhin verschärfen, denn viele Faktoren lassen die Verbraucher beim Autokauf zögern. Dazu gehören zum Beispiel die europäische Schuldenkrise, ein unsicherer Arbeitsmarkt¸ Kurzarbeit und nicht zuletzt auch hohe Preise.

Was sind die Ursachen hoher Preise?

Momentan sind auf dem Markt 3,1 Millionen Neufahrzeuge, und diese Zahl wird im kommenden Jahr auf 3,03 Millionen schrumpfen – das behauptet zumindest die CAR-Prognose. Man könnte sagen, dass seit der deutschen Wiedervereinigung dies das schlechteste Ergebnis ist. Zwar gab es vor 20 Jahren viele Ausstattungen noch nicht, mittlerweile sind die Ansprüche gewachsen. Zudem sind auch technische Normen und Vorgaben drastisch gestiegen, vor allem Abgas- und Sicherheitsnormen. Zusammen mit den oben erwähnten Faktoren, kann man sich auch so die beschleunigte Preisspirale erklären.

Zum Sparen keine Lust mehr?

Die Preise der sogenannten „Premium“ Kompaktklasse betragen heute nicht selten über 40.000 Euro, was für einen Durchschnittsverdiener kaum bezahlbar ist. Bedenken wir dabei, dass auch andere Preise und Abgaben drastisch gestiegen sind – Mehrwert- und Versicherungssteuer gab es früher ebenfalls in deutlich niedrigeren Sätzen. Zudem hat mittlerweile auch der Niedriglohnsektor drastisch zugenommen, beim Erwerb und Unterhalt eines PKW haben es die Fahranfänger gar nicht mehr so leicht. Wegen den hohen Kosten verlieren Durchschnittsverdiener auch schnell das Interesse am Auto, was unter anderem auch die deutsche Zulassungsstatistik beweist.

Tagesgeld als mögliche Sparmaßnahme

Doch, damit es nicht wirklich so grau aussieht, gibt es trotzdem eine schlaue Lösung, um für ein Auto zu sparen – das Tagesgeld. Ein Tagesgeldkonto wird hauptsächlich zu einem Zweck eröffnet – um das Geld lukrativ zu verzinsen. Es empfiehlt sich, die Zinsen zu vergleichen, und somit auch den Markt im Überblick zu haben. Im Gegensatz zum Festgeld kann sich der Tagesgeldzins ständig verändern. Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, die Zinsen zu überprüfen, um so bösen Überraschungen zu entgehen. Bei einem Tagesgeldkonto kann sich der Verbraucher nämlich zu jedem Zeitpunk nach einer Alternative umsehen, um auf diese Weise mehr Geld zu sparen. Der Kontowechsel funktioniert bei einer Online-Bank noch leichter, hier sind in der Regel auch die Zinsen oft attraktiver. Eine ebenso lukrative Option ist es eine Bank aufzufinden, die eine Zinsgarantie gibt, doch diese sind meist zeitlich befristet.

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Über Jakob 183 Artikel
Jakob ist Autor von Finanzgrundlagen.de

2 Kommentare

  1. Hallo Jakob, danke für den Artikel. Beim Sparen auf ein neues Auto bin ich schon einen Schritt weiter. Ich hätte eigentlich das Geld zusammen.

    Nun tue ich mich schwer alles auf einmal auszugeben. Ich tendiere aktuell dazu ein Fahrzeug zu leasen und das angesparte Geld gewinnbringend zu investieren. Ggf. kann ich dadurch sogar die Leasingrate finanzieren.

    Was meinst Du dazu?

    Beste Grüße
    Daniel

  2. Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. Ich muss einmal meinen Steuerberater fragen was ich da noch so alles machen kann. Ich hätte schon Lust auf ein neues Auto.

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