Passives Einkommen und finanzielle Freiheit

Finanzblogroll im Interview

Die wohl schönste und angenehmste Art an Geld zu kommen ist der Aufbau eines Kapitalstroms. Dieser Strom möge ohne ihr zutun fließen und somit ihr Vermögen immer weiter aufbauen. Es ist vollkommen egal was sie tagsüber tun, denn der Fluss des Geldes fließt in ihre Tasche. Sie können das tun was sie schon immer tun wollten, niemand diktiert ihnen Regeln, sie sind frei.

Finanzielle Freiheit erreichen – über passives Einkommen und Sparen

Die oben angerissene Szene ist wohl die Beschreibung eines traumhaften Lebens. Ein solcher Lebensstil ist nicht vollkommen unmöglich, viele haben vorgemacht wie es funktionieren kann. Doch bevor wir uns der Illusion eines perfekten Lebens hingeben, sollten wir uns der Frage widmen, wie wir ein solches Ziel möglichst schnell erreichen. Je später wir das angestrebte passive Einkommen erreichen, desto weniger haben wir davon. Dies ist leider zum Glück der Lauf der Zeit. Auch wenn es etwas sentimental klingen mag -die Zeit die uns gegeben wird ist kostbar.

Viele Leute sagen, dass Geld nicht alles im Leben sei, doch es macht einfach vieles leichter und ermöglicht einem Dinge, die man ohne niemals gesehen oder erlebt hätte.

Ein schlauer Mann hat einmal gesagt, dass noch niemand von Arbeit reich oder vermögend geworden ist. Es braucht also mehr als nur körperliche oder geistige Arbeit um das zu erreichen wonach sich so viele sehnen.

Die Kunst im Umgang mit Geld ist die Grundlage für einen ordentlichen Kapitalfluss. Die sogenannte finanzielle Intelligenz ist keine besondere Gabe, sondern beruht schlichtweg auf der Tatsache, dass wir von den Fehlern und den Fähigkeiten anderer lernen können.

Bauen sie sich so früh wie möglich ein passives Einkommen auf, sei es auch noch so klein. Mit der Zeit wird ihr Vermögen wachsen und schon bald wirft ihr passives Einkommen einen größeren Betrag ab. Wer über Nacht sehr vermögend wurde, wurde meist genau so schnell wieder an seinen alten Platz in der Nahrungskette geworfen, wie das Vermögen kam.

Durch den stetigen Aufbau ihres Kapitalflusses lernen sie den besonderen Umgang mit Geld. Sie verwalten ihr Vermögen selbst, sie sind sozusagen ihr eigener kleiner Fondsmanager -mit der Ausnahme, dass sie sich keine Verwaltungsgebühren auszahlen müssen, wenn sie nicht wollen.

Suchen sie nach Anlagemöglichkeiten die sie verstehen, Branchen die sie kennen oder etwas das sie schon immer interessierte. Suchen sie nach Informationen und saugen sie alles auf was ihnen zwischen die Finger kommt.

Starten sie noch heute! Es ist bekanntlich kein leichter Weg, doch wäre es leicht, dann wäre es langweilig. Zeigen sie Ehrgeiz, beweisen sie sich, dass sie es schaffen ein passives Einkommen aufzubauen, welches ihre Kosten decken kann. Dann sind sie frei. Ich empfehle den weiterführenden Artikel zum Thema finanzielle Freiheit.

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Über Jakob 183 Artikel
Jakob ist Autor von Finanzgrundlagen.de

5 Kommentare

  1. Wenn ich reich werden will, um von den Erträgen meines Kapitals zu leben, muss ich genau das tun: ein (angeblich) hohes Risiko eingehen.

    Aber was ist schon „hohes Risiko“. Sparbuch: null Risiko? Oder doch 100% Risiko, weil der Verfall des Vermögens durch Inflation garantiert ist? Immo-Fonds: geringes Risiko? Oder doch hochriskant, wie man an den Fondsschließungen der letzten Jahre sieht?

    Mit max. 4 oder 5 Prozent Dividende (nach Steuern) aus „etablierten Märkten“ wird man jedenfalls nicht reich und kann das oben beschriebene „perfekte Leben“ nie führen.

    Wer reich werden will (bedeutet für mich: so hohes Vermögen, dass meine Lebenshaltungskosten inklusive Urlaub etc. langfristig gedeckt sind und auch mehrere Prozent Inflation pro Jahr kein Problem sind), muss etwas riskieren und letzlich Wetten auf bestimmte Aktien oder zumindest Märkte eingehen. Wie schon Mark Twain (und später Warren Buffet) sagte: Wer reich werden will, muss alle Eier in 1 Korb leben, aber dann gut auf den Korb aufpassen.

  2. Hallo Ulrich,
    ich verstehe worauf du hinaus willst. Grundsätzlich lassen sich für beide Varianten sowohl Vor- als auch Nachteile definieren. Um bei deinem Beispiel, den Emerging Markets, zu bleiben, wäre hier eine Dividendenstrategie wenig angebracht. Aufstrebende und wachsende Unternehmen halten in der Regel möglichst viel Kapital zurück. Sie reinvestieren ihre Gewinne, um möglichst schnell zu Wachsen. In anderen, bereits etablierten Marktsegmenten findest du häufig etablierte Unternehmen. Hier macht es durchaus Sinn, wenn du eine Dividendenstrategie anwendest. Dieses liegt vor allem daran, dass eben diese Unternehmen nicht mehr so stark wachstumsorientiert Handeln müssen. Sie haben in der Regel eine gewisse Marktmacht und sind mitunter führend in ihrem Segment.
    Wie du siehst schließen sich die beiden Systeme nicht aus, es wird lediglich an der begrenzten Kapitalbasis scheitern, um beide Systeme zu Anfang parallel laufen zu lassen. Auch solltest du dir der Risiken der Emerging Markets bewusst sein. Merke dir: Wo hohe Renditen locken, ist das Risiko signifikant höher.

  3. Wäre es nicht sinnvoller, möglichst lang auf „passives Einkommen“ durch Dividenden etc. zu verzichten und durch Anlagen mit möglichst hohen Kursgewinnen erst mal einen großen Kapitalstock anzuhäufen? Gerade wenn man von den Kapitalerträgen mal irgendwann leben will, kann dieser Geldhaufen ja nicht groß genug sein. Es reicht ja, wenn die Ausschüttungen dann beginnen, wenn ich davon leben will.

    Klar, kontinuierliche kleine Ausschüttungen haben was motivierendes. Ich nehme sie gerne mit (wie ich mir auch Kickbacks auszahlen lasse). Aber eigentlich ist das Schielen auf hohe Dividenden doch kontraproduktiv, weil man sich Anlagen sucht, die viel ausschütten statt Anlagen, die vor allem hohe Kursgewinne versprechen. So gibt es in den Emerging + Frontier Markets oft keine oder geringe Dividenden, aber (hoffentlich) in den nächsten Jahrzehnten noch satte Kursgewinne.

    Also: warum nicht jetzt Kursgewinne und erst später Dividenden? Das scheint mir der bessere Weg zu finanzieller Freiheit zu sein.

  4. Schöner Artikel. In der Tat, jeder sollte so früh wie irgendwie möglich beginnen passive Einkommensströme aufzubauen. Ein ansteigendes passives Einkommen führt dazu, dass die monatliche Zahlung vom Arbeitgeber immer weniger wichtig wird und man selbst der finanziellen Freiheit immer näher kommt.

    VG
    Lars

  5. Genau so sehe ich das auch! Mein Ziel ist es mir ein genügend hohes passives Einkommen aufzubauen um irgendwann sorgenfrei davon leben zu können. Ob es klappt? Ich weiß es nicht, aber wer es nicht versucht wird es nie schaffen.
    Wichtig ist meiner Meinung nach aber, dass man ein bisschen Spaß an Finanzthemen und ähnlichem haben muss, denn sonst wird es schwer eine entsprechende Motivation aufzubauen.

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