Wenn das Geld knapp wird: daran sparen die Deutschen

Finanzblogroll im Interview

Wenn das Geld knapp ist oder zum Ende des Monats knapp wird, dann muss gespart werden. Doch woran sparen die Deutschen am ehesten? Dieser Frage hat sich die Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen erneut angenommen und hat hierzu 2.000 deutsche Bürgerinnen und Bürger im Alter ab 14 Jahren befragt.

Unabhängig davon, wie hoch das Einkommen ist, ist man sich in Deutschland recht einig: Wenn das Geld knapp wird, dann wird als erstes beim Ausgehen gespart: Besuche ins Kino, in den Club oder ins Restaurant werden dann einfach gestrichen. Auch bei den Urlaubsreisen sehen viele dann ein Einsparpotenzial. Hierzu wird auf den Urlaub dann zwar nicht ganz verzichtet, dafür werden günstigere Urlaubsorte ausgewählt oder die Dauer des Urlaubs wird reduziert.

Ähnlich verfahren die Konsumenten auch beim Thema der Ausflüge am Wochenende. Hier sehen immerhin 56 Prozent der Befragten noch Möglichkeiten, Geld zu sparen. Und wo wird noch gespart? Am ehesten beim Kauf und bei der Nutzung von Medien sowie bei Ausgaben für Hobbies und Sport.

Beim sogenannten Versorgungskonsum wird zu allererst an der Kleidung gespart. 40 Prozent der Deutschen geben weniger Geld für Kleidung aus, wenn es auf dem Konto enger wird. Fast jeder Vierte sieht auch noch Sparmöglichkeiten beim Auto – entweder, indem man es häufiger mal stehen lässt oder aber auf ein günstigeres Modell umsteigt. Wenn für den Konsum weniger zur Verfügung steht, dann wird auch weniger vorgesorgt: Immerhin 21 Prozent der Befragen würden dann bei Versicherungen oder bei Sparverträgen den Rotstift ansetzen. Wenig Einsparpotenzial sehen die deutschen Verbraucher indes bei Heim, Hof und Garten (13 Prozent) sowie bei den Ausgaben für Lebensmittel (11 Prozent).

Im Vergleich zu vorangegangenen vergleichbaren Studien fallen zwei Tendenzen auf: Bei Nahrungsmitteln werden weniger Einsparmöglichkeiten gesehen als früher. Und: Das Auto wird für viele immer unwichtiger. Mobilität ist wichtig, ein eigenes Auto als Statussymbol muss aber nicht mehr sein.

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Jakob ist Autor von Finanzgrundlagen.de

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