Artikelserie: Was ist besser – mieten oder kaufen?

Die ultimative Artikelserie!

Kaum ein Finanzthema wird so oft und so leidenschaftlich diskutiert wird die Frage „mieten oder kaufen“. Auch ich habe zahlreiche Abende mit Freunden in dieser Diskussion verbracht, habe selbst vor der Entscheidung gestanden eine Immobilie zu kaufen oder weiterhin zur Miete zu wohnen. Das alles hat mich dazu motiviert die verschiedenen Argumente auf beiden Seiten in einer ausführlichen Artikelserie zu diskutieren.

Am Besten eine Immobilie kaufen?

Es gibt sehr viele Argumente die für die Anschaffung einer Immobilie sprechen können. Von gefühlstechnischem wie „my home is my castle“, der „richtigen“ Verwendung des hart erarbeiten Geldes ist zu hören. Im Land der Sparbuch-Liebhaber weiten sich die Pupillen der strahlenden Hausbesitzer (in spe) wenn Sie von „Betongold“ sprechen. Den schließlich, so der allgemeine Glaube, sind Immobilien ja eine so gut wie risikolose Anlage, Wertsteigerungen fast sicher. Und der Inflation ein Schnippchen schlagen, na das ist doch sowieso eine tolle Sache. Die allgemeine Geldentwertung bezahlt den Kredit ja fast von alleine. Einem Fremden mit der Miete die Immobilie abbezahlen? Nein danke. Und zur Not vermietet man das eigene Objekt und erzielt ein tolles, „passives“ Einkommen – und zwar inklusive regelmäßiger Mieterhöhungen von welchen man selbst als Immobilienbesitzer ja verschont bleiben wird!

Hausbesitzer schwärmen von der Freiheit in „den eigenen  vier Wänden“ zu wohnen in denen man tun und lassen kann was man will. Keine Entscheidung muss mit Miteigentümern abgesprochen werden, jede Wand kann so versetzt werden wie es beliebt. Und am Ende kann man sogar „den Kindern etwas vererben“ – Alles in allem ein Superdeal – oder?

Ein kategorisches „Nein!!“ ist in diesem Moment aus der Ecke der Miet-Befürwortern zu hören. Sich in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten an einen Ort binden? Um Gottes Willen. Für diese Fraktion ist die vielgelobte Flexibilität meist der erste Argument gegen den Kauf einer Immobilie.Viel Spaß bei der (oft) Jahrzehnte-langen Bindung an eine Bank um das Hypothekendarlehen abzustottern wird grinsend entgegnet, Immobilienkäufer als „Knechte der Banken“ tituliert. „Für die Summe die du an Kaufnebenkosten zahlst, kann ich ja viele Jahre zur Miete wohnen“ höre ich mich selbst noch vor kurzer Zeit einem guten Freund entgegnen. Und überhaupt, es ist doch eigentlich völlig klar, dass jeder „0815 Wertpapiersparplan die Rendite eines Hauses um Längen schlägt. Denn ein Haus macht Arbeit, will Instand gehalten werden und produziert auch wenn es gut läuft jeden Monat dicke Nebenkosten.

Also doch lieber Mieten ? Komplizierte Angelegenheit.

Hier kommt die folgende Artikelserie ins Spiel. Sie soll einen fairen und fast neutralen Überblick über die verschiedenen Argumenten beider Seiten geben. Jeder Artikel der Serie wird sich mit jeweils einem Argument im Detail auseinander setzen.

Eins vorweg: Eine endgültige und „richtige“ Antwort auf die Frage „Was ist besser- mieten oder kaufen?“ wird auch diese Artikelserie nicht geben. Hoffentlich können die Artikel trotzdem dazu beitragen populären Mythen zu entkräften, mit Vorurteilen aufzuräumen und somit Menschen die sich mit genau dieser Frage beschäftigen zu helfen.

Kommentare, Anregungen und Feedback gerne über die Kommentarfunktion – aber bitte sachlich bleiben, auch bei einem der umstrittensten Themen im Bereich private Finanzen!

Wem diese Artikelserie gefällt sei geraten sich zum absolut kostenlosen finanzgrundlagen.de Monatsbrief anzumelden!

Leider bisher keine Bewertungen für diesen Artikel. Möchtest du bewerten?

Bitte bewerte diesen Artikel von Finanzgrundlagen

3 Kommentare

  1. hallo finanzgrundlagen danke für den artikel auch wenn er nicht so gut ist wie eure neuen artikel. könnt ihr bitte mehr zum thema immobilien schreiben? das ist denke ich gerade in der heutigen zeit der immobilienblase für viele leute interessant.

    @kommentare ihr zwei vertretet gegensätzliche positionen. es gibt doch immer gründe für kaufen oder mieten. ich persönlich besitze eine eigentumswohnung und miete eine andere bin quasi ein zwitter

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*