Prepaid-Kreditkarten – welche lohnen sich wirklich?

Finanzblogroll im Interview

Kreditkarten sind allgemein bekannt: Man kann mit der Karte im Internet oder in der realen Welt seine Einkäufe bezahlen und zu einem späteren Zeitpunkt – in der Regel im nachfolgenden Monat – werden dann alle Einkäufe auf einen Schlag beglichen, indem das Geld vom Girokonto abgebucht wird. Zahlt man innerhalb eines Monats, so werden keine Zinsen fällig.

Warum eine Prepaid-Kreditkrate?

Bonität vorausgesetzt, erhält man bei seiner Bank gegen eine Gebühr eine Kreditkarte. Diese kann besonders dann nützlich sein, wenn man zum Beispiel ins Ausland reist oder wenn man Einkäufe im Internet tätigt. Doch nicht jeder erhält eine Kreditkarte – zum Beispiel, weil die Bonität zu gering ist. Oder mancher möchte auch keine Kreditkarte haben, da er das Gefühl nicht mag, irgendwo mit irgendeinem Betrag in der Kreide zu stehen.

Für diese Fälle bieten sich sogenannte Prepaid-Kreditkarten an. Eine Prepaid-Kreditkarte ist wie eine normale Kreditkarte nur mit dem einen Unterschied, dass die damit zu zahlenden Beträge vorab schon eingezahlt wurden. Damit läuft man nicht in Gefahr, zu hohe Ausgaben zu tätigen und bleibt im Rahmen seiner Möglichkeiten. Zugleich hat man aber den Vorteil, zum Beispiel unkompliziert und sicher im Netz bezahlen zu können.

Wer bietet Prepaid-Kreditkarten an?

Anbieter von Prepaid-Kreditkarten gibt es einige. Daher lohnt es sich, wenn man deren Angebote miteinander vergleicht. Der Vergleich sollte nicht allein die Kosten beinhalten sondern auch die zusätzlichen Leistungen.

Kreditkarten-Vergleich: Prepaid-Kreditkarten:

Einen guten Service bietet zum Beispiel die Wüstenrot Bank, die eine kostenlose Prepaid-Kreditkarte im Portfolio hat. Einziger Minuspunkt: Man muss auch ein Girokonto bei der Bank eröffnen und nur die ersten 25 Bargeldabhebungen sind kostenfrei.

Bei der Netbank kann man das Aufladelimit auswählen – damit eignet sich eine Prepaid-Kreditkarte auch als Taschengeldkarte. Sie kostet allerdings 19 Euro im Jahr. Da kommen junge Menschen bei der Berliner Sparkasse (bis zum 21. Lebensjahr kostenlos), bei der Commerzbank (kostenlos) oder bei der Netbank (15 Euro im Jahr) schon günstiger weg.

Barabhebungen machen Prepaid-Kreditkarten häufig teuer. Wer darauf verzichtet und die Karte ausschließlich zum Bezahlen nutzt, ist bei der Commerzbank, der BW Bank und bei der HypoVereinsbank gut aufgehoben. Wem eine hohe Guthabenverzinsung wichtig ist, sollte sich mal die Angebote von der BW Bank oder von der Landesbank Berlin anschauen.

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Jakob ist Autor von Finanzgrundlagen.de

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