Sparen für Kinder und Jugendliche

Kindergeld oder Kinderfreibetrag
Kindergeld oder Kinderfreibetrag

Der Nachwuchs verbreitet große Freude und macht uns so richtig glücklich. Allerdings möchten wir uns für eine vielversprechende Zukunft unserer Kinder kümmern. Schließlich möchten wir ein gutes Vorbild sein und unseren Kindern den Einstieg ins spätere Leben erleichtern. Aus diesem Grund sollten wir für unsere Kinder sparen und somit für ihre finanzielle Absicherung sorgen. Beim Sparen kann man sich für verschiedene Wege entscheiden, die überzeugende Vorteile aufweisen. Dadurch sollte definitiv die Einrichtung für die erste Wohnung unsere Kinder gesichert sein. Aber auch das Auto unseres Kindes können wir auf diese Art und Weise bereits im Vorfeld finanzieren.

Das Tagesgeldkonto für unseren Nachwuchs

Das Tagesgeldkonto ist ein weit verbreitetes und ein sehr bekanntes Konto. Dieses Konto kannst du auch für dein Kind problemlos einrichten und zum Beispiel monatlich einen frei wählbaren Betrag einzahlen, mit dem sich dein Kind im späteren Leben einen großen Traum verwirklichen kann. Das Geld wird mit unterschiedlichen Zinssätzen verzinst, die du idealerweise vor dem Errichten eines Tagesgeldkontos miteinander vergleichen solltest. Denn diese haben sehr unterschiedliche Höhen, deren Verzinsung auch monatlich stattfinden kann. Außerdem verfügen du bzw. Dein Kind über den Vorteil, dass das auf dem Tagesgeldkonto vorhandene Geld jederzeit abgehoben werden kann. Dies ist vor allem bei größeren Anschaffungen sehr wichtig, von denen dein Kind regelrecht schwärmt. Auf diese Art und Weise bekommst du für dein Kind eine sichere Geldanlage, die jederzeit in Anspruch genommen werden kann. Vor allem die monatliche Verzinsung ist äußerst lukrativ, so dass es nicht immer auf einen höheren Zinssatz ankommt. Die Vorteile sprechen für sich und beinhalten unter anderem auch viele attraktive Extras.

Der Bausparvertrag für Kinder

Der Bausparvertrag ist eine der gern gesehenen Methoden zum Geldsparen. Einen solchen Vertrag kannst du auch für dein Kind ohne Probleme abschließen, sodass du für dessen finanzielle Absicherung sorgst. Die monatlich zu zahlenden Beiträge, die im Vorfeld festgelegt werden, können sehr unterschiedlich hoch sein. Außerdem ist der Bausparvertrag eine lohnende Investition, die sich bereits nach wenigen Jahren bezahlbar macht. Somit dürftest du dich für den richtigen Weg zum Geldsparen entschieden haben, sofern dir das Tagesgeldkonto nicht zusagt. Ansonsten wäre es auch möglich, dass du dich sowohl für das Tagesgeldkonto als auch den Bausparvertrag entscheidest. Denn während das Taschengeld auf dem Tagesgeldkonto ist, kannst du das eigentlich zu sparende Geld in den viel versprechenden Bausparvertrag einzahlen. Allerdings kann dein Kind das Geld vom Bausparvertrag erst nach deren Ablauf in Anspruch nehmen, so dass es oftmals mehrere Jahre warten muss.

Sparbuch und Sparkonto

Kinder kosten eine Menge Geld. Das wissen die Eltern nur zu gut. Damit den Kindern für die Zukunft vielleicht ein Studium oder ein Auslandsaufenthalt finanziert werden kann, der Führerschein geschenkt werden kann, möchten viele für die Kinder sparen. Sicherlich keine verkehrte Sache, wenn die Ausgaben so schon weitsichtig gesehen lange angespart werden.

Das Sparkonto als echte Alternative

Als Alternative zum Tagesgeldkonto kannst du dich auch für das Sparkonto entscheiden, auf das du regelmäßig Geld einzahlen kannst. Dieses Konto kann dein Kind im späteren Leben ohne Probleme in Anspruch nehmen, sofern das Geld vom Sparkonto benötigt wird. In der Regel weist das Tagesgeldkonto einen höheren Zinssatz auf, sodass du dich nur dann für das Sparkonto entscheiden solltest, wenn du für dein Kind kein Tagesgeldkonto eröffnen möchtest. Ansonsten unterscheiden sich die beiden Bankkonten nur wenig voneinander, sodass sie im Großen und Ganzen recht gleich sind, aber dennoch einen deutlichen Unterschied aufweisen.

Wer für die Kinder sparen möchte, der hat auf dem Finanzmarkt viele Möglichkeiten dazu. Ein Produkt, welches zum Sparen für Kinder besonders empfohlen werden kann, gibt es da aber nicht. Es eignet sich eine Vielzahl an Produkte, wo auch nur ein kleiner Betrag angespart werden muss. Denn dieses ist es, was die Sparer oftmals möchten. Mit kleinen Summen auf die Dauer gesehen, viel Geld erwirtschaften.

Das klassische Sparbuch

Das Sparbuch ist wohl die klassische Form der Geldanlage überhaupt. Kennzeichnend ist auch wirklich ein Buch, mit dem der Sparer zur Bank gehen muss, wenn eine Gutschrift erfolgen soll. Auch die Zinsen lassen sich nur mit dem Buch in der Hand bei dem Mitarbeiter eintragen. Da heute immer mehr Menschen zu einer Onlinebank tendieren, da hier höhere Zinsen erhalten werden können, erlebt das Sparbuch einen Abwärtstrend. Doch ist das Sparbuch gerade aus dem Grund so begehrt, da es sowohl als kurzzeitige als auch langfristige Anlage genutzt werden kann. Die Banken legen keine Laufzeiten fest und die Kündigungsfrist, wenn das gesamte Guthaben entnommen werden soll, ist gesetzlich festgelegt und liegt bei drei Monaten.

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1 Kommentar

  1. Der Artikel ist gut aber hier noch zwei Erfahrungen die ich zu dem Thema beisteuern kann:

    1. Ihr gebt in unterschiedlichen Artikeln zu bedenken, das sparen aktuell ein „totes Pferd“ ist. Die niedrigen Zinsen werden durch die Inflation aufgefressen etc. Das ist nach dem was uns Angeboten wurde für unsere Kinder (1 und 3 Jahre alt) momentan eben der Fall. Miserable Verzinsung. Ganz egal, ob Tagesgeld oder Sparkonto/-buch. Wir haben jetzt zwar eine Anlage über 25€ monatl. bis zum 18 Lebensjahr gemacht. Aber gefühlt werden wir dabei mit weniger rausgehen, als wenn wir dem Kind in 18 Jahren einfach die Summe auf den Tisch legen. Inflation und Niedrigzins erzeugen ein Negativwachstum.

    2. Die Höhe, war ein Vorschlag, den wir gleich zweimal bekommen haben. Wir sollten eine Anlage machen, die das Kind dann gleich zur Weiteranlage für die Rente(!) benutzen kann. Bei aller Liebe, ich will meinen Kind nicht die Rente finanzieren, sondern das es etwas tolles erleben kann oder studieren geht nach der Schule. Die Zinsen sind aber so schlecht momentan, das erst richtig „schöne“ Zahlen von den Banken vorgelegt werden können, wenn man gleich alles bis zur Rente „durchverzinst“. Auch hier haben wir ehrlich gesagt große Bedenken, da das Negativwachstum das Geld noch weniger Wert sein lässt.

    Vielleicht könnt ihr euch noch ein wenig mehr schlau machen, was es für Alternativen gibt oder aber über die Risiken die die aktuelle Situation mit sich bringt aufklären. Aktuell lohnt es sich mE nicht für Kinder langfristige Spareinlagen zu definieren. Jedenfalls ist das meine Erkenntnis.

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