Der Kunde ist König – Sprichwort und Bedeutung für Entrepreneure und Unternehmer-Persönlichkeiten

Der Kunde ist König - Interpretation dieses Sprichworts von Christopher Paprotka

Wo kommt das Sprichwort der Kunde ist König überhaupt her? Wie ist die Definition und die Bedeutung dieser Sprüche, die einem Ruhm und Ehre und Glück und Zufriedenheit versprechen? Worin liegt eigentlich die Herkunft und der Ursprung von erfolgreichen Unternehmer-Persönlichkeiten, dem sogenannten Entrepreneur?

Ausnahmsweise gab es heute mal einen äußerst kurzen Titel in einem Blogbeitrag von mir:

Der Kunde ist König

Eigentlich verfolge ich bei meinen Headlines andere Grundsätze, um das Interesse meiner Leser zu wecken. Doch als Entrepreneur mit mittlerweile 13 Jahren Erfahrung wurde ich von Freunden und Bekannten tatsächlich schon oft gefragt, wie ich meine bisherigen Unternehmen so erfolgreich aufbauen konnte. Wo liegt das Erfolgsgeheimnis von Unternehmer-Persönlichkeiten? Und meine Antwort ist stets die selbe:

Der Kunde ist König – ein Sprichwort und deren Bedeutung

Die Goldene Regel für Unternehmer-Persönlichkeiten und alle, die Entreprenure werden wollen

Der Kunde ist KönigLang lebe der König! Dieser Grundsatz ist für mich als Entrepreneur die goldene Regel, die ich bei absolut jeder meiner unternehmerischen Entscheidungen berücksichtige. Und es ist natürlich nicht die Einzige.

Das eine schließt das andere nicht aus!

Vielmehr gibt es zahlreiche Regeln zu beherzigen, um am Ende seines Unternehmerdaseins bei seinen Kunden sichtbare Spuren zu hinterlassen. Und diese Vielfalt an Regeln beginnt schon bei der eigenen Persönlichkeit – bei jedem Tun, egal was du täglich unternimmst. Ganz egal wo deine Prioritäten liegen, sei es als Mensch im sozialen Umfeld oder als Unternehmer im wertschätzenden Umgang mit seinen Kunden.

Und jeden Tag kannst du deine eigenen Regeln, deine Werte und deine Vorstellungen mehr oder weniger leben. Viele meiner Grundsätze gelten tatsächlich nicht nur für angehende Gründer, sondern für alle Menschen, die am Ende ihres Lebens sichtbare Spuren hinterlassen wollen: für erfolgreiche Blogger, für Marketing-Experten, für sozial engagierte Persönlichkeiten, für Eltern und allen voran für die eigene, persönliche Erfüllung!

Konflikt zwischen Moral und Eigeninteresse – Bedeutung für Entrepreneure

Wirtschafts- und Unternehmensethik – ein Exkurs und die Hintergründe

Ohne jetzt am Ende noch Aristoteles zitieren zu müssen, möchte ich ganz kurz einen der größten Konflikte vorstellen, welche potenziellen Gründer den letzten Nerv rauben können. Die Unternehmensethik ist ein Teilgebiet der Wirtschaftsethik und beschäftigt sich mit dem Konflikt zwischen Moral und Eigeninteresse.

Ich bin 100%-ig der Überzeugung, dass in der heutigen Zeit kein Unternehmen mehr erfolgreich aufgebaut werden kann, wenn es moralische Wertvorstellungen im täglichen Tun nicht genügend berücksichtigt. Natürlich verdient man jede Menge Geld, wenn man seine Geschäftspartner ausnutzen möchte. Vor allem dann, wenn man diese Absicht von vorne herein verfolgt.

Ich habe bereits nennenswerte sechsstellige Euro-Beträge verloren, weil Verträge nicht eingehalten wurden.

Ich weiß, dass meine moralischen Wertvorstellungen lediglich ein surreales Idealbild darstellen. Keine Moral der Welt ist imstande, dass Menschen dauerhaft gegen ihre eigenen Interessen handeln. Doch alle Geschäftspartner, die mich im Laufe der letzten Jahre hintergangen haben, haben bei ihren Taten ausschließlich in ihrem eigenen Interesse gehandelt.

Über Planung, Ziele und dem langen Weg erfolgreiche Bloggerin zu werden (Lara, 22)

Die Ethik-Frage: Ist die Gier eine Todsünde für einen Entrepreneur? 

JA! Ich lehne jede Art von Gier und Dreistigkeit im unternehmerischen Handeln ab. Wer mich kennt, weiß wie ich reagiere, wenn Menschen aus vollkommen niederen Beweggründen handeln. Ein egoistischer Geschäftsmann hat keine reale Chance erfolgreicher Unternehmer zu werden. Eine gierige Geschäftsfrau ebenso nicht. Und natürlich ist Erfolg Definitionssache, und den kann jeder individuell für sich definieren. Wenn der Kunde in deinem Unternehmen König sein darf, dann weißt du, dass du gewisse ethische Werte und Moralvorstellungen berücksichtigen musst. Jeden Tag, und bei jeder Entscheidung. Die Gier ist eine der Todsünden und ein Garant für das eigene Unglück.

Wer ist eigentlich Kunde bei Der Kunde ist König?

Ich mag das Wort Kunde nicht wirklich, da die wenigsten Menschen das Wort Kunde im Zusammenhang mit dem Unternehmertum richtig interpretieren. In mancher Literatur wird der Kunde sogar als Vorteilsnehmer bezeichnet. In der gewöhnlichen Sprache versteht man unter dem Kunden denjenigen, der am Ende die Rechnung bezahlen darf.

Wir alle sind die Kunden von Facebook – einem US-Unternehmen welcher eine Marktkapitalisierung von zur Zeit 411 Mrd. Euro vorweisen kann

Widerspruchsbeweis: Der Kunde muss Geld bezahlen

Wer sich die typischen Stakeholder eines Unternehmens anschaut muss zu dem Schluss kommen, dass wir als Mitglieder von Facebook wohl die besten Kunden von Marc Zuckerbergs Imperium sein müssten. Alle anderen genannten Interessensgruppen kommen für unseren Typus nicht in Frage.

Doch keiner der mehr als 1 Milliarde Mitglieder hat je einen Cent für seine VIP-Mitgliedschaft bei Facebook, Instagram oder Whatsapp ausgegeben. Obwohl Facebook großartige Leistungen für seine Mitglieder erbringt, müssen wir als Kunde dafür nichts bezahlen.

Dieser Widerspruchsbeweis zeigt deutlich, dass wir alle nicht genau wissen, wer genau jetzt der Kunde von Facebook sein soll. Fakt ist nur, dass alle Mitglieder kostenlos profitieren dürfen. Und das Unternehmen einen Wert von mehr als 411.000.000.000 Euro aufweist. Möglicherweise könnte sich der Kauf von Facebook Aktien selbst heute noch als äußerst lukrative Investition erweisen.

Aufgrund dessen verwende ich ich im täglichen Arbeiten für Kunde synonym oft Partner oder Stakeholder. Oder möchtest du als kostenloser Leser meines Blogs als Kunde bezeichnet werden?

Stakeholder eines Unternehmens – Definition und Konzept

Als Stakeholder werden alle Personen oder Gruppen bezeichnet, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf deines Vorhabens verfolgen. (vgl. Wikipedia) Daraus leitet sich auch das Kozept des berühmten Stakeholder-Ansatzes ab.

Definition Stakeholder

Zu Anspruchsgruppen eines Unternehmens zählen insgesamt 7 interne und externe Stakeholder:

  • Mitarbeiter
  • Manager
  • Eigentümer
  • Kunden
  • Gesellschaft
  • Lieferanten
  • Gesellschaft
  • Staat

Nun wissen wir also was Der Kunde ist König bei einer Unternehmensphilosophie alles bedeuten kann. Daher komme ich jetzt zu einem weiteren Grundsatz, den ich erst seit wenigen Monaten in das Leitbild meiner Unternehmensstrategie aufgenommen habe:

Berücksichtige stets die Interessen von all deinen Stakeholdern

Der wichtigste Stakeholder für mich ist tatsächlich der Mitarbeiter.

Jeder Mitarbeiter verdient Respekt und Anerkennung zu jeder Zeit.

Daher möchte ich die Mitarbeiter unter den 7 Stakeholdern besonders hervorheben. Stakeholder sind Interessensgruppen, und stellen die wichtigste Ressource eines Unternehmens dar.

Sicherlich habt ihr bereits von der Tatsache gehört, dass Business-Angels und Venture Capital jedes Gründer-Team vor einem Funding persönlich kennen lernen wollen. Das Team steht über Allem!

Von meinem Scrum-Master wurde mir kürzlich das Tuckmann Phasenmodell erläutert. Das Modell beschreibt sehr gut, welche Phasen ein Team durchmachen muss, um am Ende eine hohe Performance abliefern zu können. Und diese Team-Performance ist der Treiber für den Erfolg jedes Unternehmens und jedes Gründungsvorhabens.

Tuckmann Phasenmodell und die Team-Performance

Das Tuckman Phasenmodell hilft Teams und Führungskräften dabei,

  • Teambuilding zu erleichtern und Orientierung zu erhalten,
  • zu verstehen, wie wichtig konstruktiv geführte Konflikte sind,
  • sich gut zu organisieren und nützliche Feedbackmechanismen einzuführen,
  • ideenreich und flexibel an die Arbeit zu gehen sowie
  • offen, hilfsbereit und solidarisch mit Kollegen umzugehen.

Quelle: https://teamentwicklung-lab.de/tuckman-phasenmodell

Wer das alles versteht, weiß auch, warum ich der Überzeugung bin, dass eine Idee alleine kein Grund ist, ein Unternehmen zu gründen. Jede Idee gibt es bereits irgendwo in irgendeiner Variante von irgendwem! Daher ist es auch nicht wichtig, wenn jemand eine tolle Idee hat und du ihm beweisen kannst, dass es schon gibt. Daher ist es nicht untypisch, dass bei mir auch mal der Satz fallen kann:

Gute Teams können auch mit schlechten Ideen zum Erfolg kommen

Jetzt könnt ihr bestimmt besser nachvollziehen, warum für mich jeder meiner Mitarbeiter oder Kollege wie ein König behandelt wird – jeden Tag und in jedem Moment meines Daseins. Selbstverständlich mache ich auch Fehler – denn ich bin ja auch nur ein Mensch. Natürlich kann ich nicht immer gut gelaunt sein, oder vollkommenes Verständnis aufbringen. Und das gilt vor allem in Phase 2 des Tuckmann Modells – der Storming-Phase.

Eine meiner Vorbilder, Richard Branson, ein erfolgreicher britischer Unternehmer und Philanthrop erklärte in seiner Unternehmensstrategie:

„Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass die Personen, die für dich arbeiten 100 Prozent hinter der Marke stehen, du ihnen alle nötigen Tools gibst, um einen guten Job zumachen und sie gut behandelst, dass sie glücklich sind!“

Wahrscheinlich hat er es wirklich verdient, ein Vermögen von mehr als 5 Milliarden Euro sein Eigen zu nennen. Damit ist alles Wichtige gesagt, oder? Danke Richard!

Fazit und Bedeutung von Der Kunde ist König

Liebe Kunden, ich hoffe, dass es mir galng, euch näher zu bringen, warum Der Kunde ist König eine meiner wichtigsten Leitsätze in meinem Leben darstellt. Warum jeder Mensch das Recht hat, insbesondere als zahlender Kunde, wie ein König behandelt zu werden.

Solltest du als Kunde richtig enttäuscht worden sein, teile mir das gerne mit, auf unserer Facebook-Seite oder in den Kommentaren unter diesem Artikel. Wir wissen, dass es verdammt schwierig ist, eine echte Enttäuschung zu verarbeiten. Da wir momentan einfach mehr Glück als Verstand haben, bieten wir an dich zu unterstützen. Sei es einfach um dir eine zweite Meinung einzuholen, oder das Ganze aus einer neuen Perspektive zu beleuchten. Wir helfen dir selbstverständlich kostenlos und unverbindlich – Ehrensache!

Lieber Max, ich hoffe, dass du verstehst, warum jeder Entrepreneur diesen Grundsatz befolgen müsste, wenn sein Start-Up erfolgreich werden soll. Was mache ich wenn mich jemand nach der Einschätzung seiner Geschäftsidee fragt, oder er als potenzieller Geschäftspartner für mich in Frage käme. Wenn mich jemand also fragt, was einen guten Unternehmer ausmacht, oder wie man erfolgreich ein Start-Up gründet, dann nutze ich die Gelegenheit und frage gezielt nach:

Gute Ideen lösen IMMER ein Problem deiner Zielgruppe – Persona Max (27) der Gründer

Wer ist der Kunde? Jetzt analysiere ich wie ein Möchtegern-Psychologe dessen Antwort und seine persönliche Bedeutung von Der Kunde ist König. Das Leben dieses Satzes ist mitnichten ein Ei des Kolumbus. Vielmehr ist es die Grundvoraussetzung für jedes erfolgreiches Vorhaben.

Und das ist nur mein Wort zum Sonntag.

Denn die Bedeutung dieses Sprichwort ist reine Interpretationssache.

Wie immer im Leben hängt dein persönliches Glück ganz alleine von Dir selbst ab!

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Über Christopher 27 Artikel
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1 Kommentar

  1. Hallo Christopher,
    ein toller Beitrag, der sehr verständlich aufzeigt das der Kunde nicht immer DER „Kunde“ ist den man oft meint, alao der Zahlende. Auch Kunden sind Mitarbeiter die sehr wichtig sind um das eigene Unternehmen führen zu können. Ohne die eigenen MA ist das Unternehmen das man führt nichts. Man kann nicht immer alles alleine machen.

    Aber daa fängt tatsächlich schon im Privaten an, wenn z. B. Ein Familien Mitglied etwaa von mir braucht ist das in der Zeit mein Kunde. Ich denke daa sehe ich richtig, aber in der Familie kann man nicht immer den gegenüber als König behandeln, weil es eben auch unterschiedliche Meinungen gibt. Das ist aber auch so bei der Arbeit oder im eigenem Unternehmen. Wie kann man das dann so machen das es dennoch königlich wirkt? Verstehst du was ich meine?

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