Das günstigste Angebot siegt – Kosten sparen im Webshop

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Bitcoins sind eine digitale Währung

Neue Kunden gewinnen und dabei gleichzeitig Geld sparen – das erhoffen sich viele Unternehmen von der Einrichtung eines Webshops. Schließlich fallen Fixkosten beispielsweise für Ladenflächen im Internet weg. Im Gegenzug dazu wächst die potenzielle Käuferschicht in den länderübergreifenden Weiten des World Wide Webs im Vergleich zum stationären Handel schlagartig an.

Aber diese Rechnung geht nicht immer auf. Zwar sind Online-Angebote speziell für produzierende Firmen im digitalen Zeitalter unverzichtbar. Von der Einrichtung bis hin zum Unterhalt ist ein Online-Verkaufsauftritt für Firmen jedoch ebenfalls mit langfristigen Ausgaben verbunden, die häufig unterschätzt werden. Welche das sind und wie man sie clever reduzieren kann, erläutern wir hier.

1. Das richtige Funktionspaket wählen

Wenige Funktionen für weniger Geld oder doch lieber das teurere Rundum-sorglos-Paket? Zugegeben: Firmen, die einen Webshop aufbauen wollen, haben bei der Anbieter-Frage die Qual der Wahl. Anstatt jedoch zunächst nur auf den Preis zu schauen, müssen sich Bertriebe zunächst Gedanken darüber machen, welche Funktionen das zukünftige Verkaufssystem mitbringen soll.

Übersichtliche Tools verursachen häufig Folgekosten, wenn die Funktionspallette den Anforderungen einer mit der Zeit wachsenden Angebotsauswahl nicht mehr gerecht wird. Dagegen bringen teure Systeme oft schon von Haus aus Funktionen mit, die darauf ausgelegt sind, unnötigen Aufwand in Sachen E-Commerce durch automatisierte Abläufe zu reduzieren. Mit einer gut geplanten Verkaufsstrategie lässt sich hier bares Geld einsparen.

2. Ressourcen optimal einsetzen

Die ersten Bestellungen trudeln ein, doch plötzlich ist das Lager leer – besonders in der Anfangsphase haben digitale Marktplätze mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen. Doch gerade zu Beginn vergrault schlechter Service schnell mögliche Stammkunden. Um Lieferschwierigkeiten sowie Engpässe zu vermeiden, schafft ein zuverlässiges Warenwirtschaftssystem

Abhilfe. Unternehmen haben damit jederzeit Einblick in die aktuelle Auftragslage und können Bestellungen just in time abarbeiten. So lassen sich Lagerkosten auf lange Sicht nach unten drücken. Ihr Wissen in Sachen Warenwirtschaft können Webshop-Neulinge im Vorfeld mit entsprechender Fachlektüre auf Vordermann bringen.

3. Outsourcing ist das Zauberwort

Versand, Retouren oder der Kundenservice – das Aufgabenspektrum rund um einen Webshop ist ziemlich groß. Einfacher wird es für Unternehmen aber, wenn sie einige dieser Leistungen an externe Anbieter abgeben, also
outsourcen. Speziell in den Sparten Logistik, Retoure sowie im Kundendienst ist diese Praxis im Web-Versand schon längst gang und gäbe. Schließlich sind externe Dienstleister auf ihre jeweiligen Services spezialisiert, wodurch sie
diese hochwertiger und vor allen Dingen günstiger anbieten können als die Versandhändler selbst. Diese senken mit dieser Praxis nicht nur Ausgaben, sondern können sich auf diese Weise auf andere Leistungen fokussieren und
spezialisieren, woraus sich im besten Fall sogar ein Alleinstellungsmerkmal des Shops entwickeln kann.

4. Online-Werbung: Kleiner Aufwand, große Wirkung

Der Shop steht. Die Kasse klingelt dennoch erst, wenn viele Kunden auf „bestellen“ klicken. Und dafür müssen sie die Einkaufmöglichkeit im Internet erst einmal finden. Ohne Werbung geht also auch in der digitalen Welt nichts.
Doch im Gegensatz zu klassischen Offline-Maßnahmen wie Flyer oder Anzeigen, kann man auf digitalem Weg einiges sparen. Gutes Social-Media-Marketing verursacht im Bestfall gar keine finanziellen Auslagen.

Bei Kollaborationen mit Suchmaschinen müssen Unternehmen im Zuge des Pay-per-Click-Marketings sogar nur für tatsächliche Kundenklicks, also nur im Erfolgsfall, zahlen. Geschickt und budgetorientiert können Unternehmen auf
diesem Weg für relativ wenig Geld viele Kunden auf ihre Internetseite locken.

5. Informationen reduzieren die Retouren-Flut

„Was möchte der Kunde?“ Diese Frage vernachlässigen viele Unternehmen oft mit Blick auf digitale Einkaufsanforderungen. Viel zu häufig steht für sie nämlich das Was, also die Umsätze im Mittelpunkt. Dass digitale Läden jedoch in erster Linie die Kunden (das Wer) überzeugen müssen, steht da eher im Hintergrund.

Viele Firmen sollten die Konzipierung ihres digitalen Angebots deshalb unbedingt durch die Kunden-Brille betrachten. Denn für diese zählen informative Produkttexte, hochwertige Bilder und eine übersichtliche
Seitennavigation, durch die offene Fragen zur Bestellung schnell beantwortet werden. Auf diese Weise weiß der Kunde genau, was er kauft. So lassen sich Retouren minimieren, was erneut unnötige Kosten reduziert.

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6. Die Finanzen im Blick haben

Nur wer seine Bilanzen gut kennt, kann am Ende sehen, ob die verschiedenen Sparmaßnahmen überhaupt Wirkung zeigen. Übersichtliche Analysen aus einer Hand liefern zum Beispiel Buchhaltungssoftwares. Rechnungen,
Zahlungsaufträge sowie Mahnungen sind mit einem Klick verschickt.

Zusätzliche Produktfunktionen wie der Datenaustausch mittels Datenexport machen sogar die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater zum Kinderspiel. Das sorgt für Ordnung in der täglichen Buchungsflut auf dem Geschäftskonto
und wichtige Einnahmen gehen nicht unter.

Günstige Angebote sind ein Wettbewerbsvorteil

Im digitalen Zeitalter gehören Web-Shops zur Grundausstattung von Firmen im produzierenden Gewerbe dazu. Schließlich hat sich auch das Konsumverhalten der Kunden in den vergangenen Jahren verändert. Ihr Geld fließt immer stärker vom stationären Einzelhandel in den Online-Sektor ab.

Und auf diesem hart umkämpften Handelsfeld hat letzten Endes der Anbieter mit dem günstigsten
Angebot die Nase vorn. Daher ist es unerlässlich, dass Firmen immer wieder neue Mittel und Möglichkeiten ausloten, um die Kosten ihres Internet-Stores nachhaltig zu senken.

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