Über Planung, Ziele und dem langen Weg erfolgreiche Bloggerin zu werden (Lara, 22)

Planung von Zielen einer erfolgreichen Bloggerin - Persona Lara auf Finanzgrundlagen

Wer erfolgreich bloggen möchte, kommt grundsätzlich um zwei Software-Applikationen nicht herum ein CMS wie WordPress und Tools, allen voran SEO Tools. Die meisten Internet-Entrepreneure und digitale Nomanden arbeiten hart, um sich ihren Traum von einer Selbstständigkeit und dem Erreichen von finanzieller Freiheit zu erfüllen.

Bloggerin werden ist ganz einfach – erfolgreich Bloggen um so schwerer

So auch die leidenschaftliche Bloggerin Lara, 22, die bereits im Jahr 2015 begonnen hat, Artikel für ihren Blog zu schreiben. Sie hat viel Zeit investiert, um die Technik dahinter kennenzulernen, und am Ende ein exzellentes Design für ihren Blog herauszuarbeiten. Allerdings konnte sie in all der Zeit kaum Leserinnen und Leser für ihren Blog gewinnen, geschweige denn nennenswerte Einnahmen vorweisen.

Sie hat quasi kein Geld mit ihrem Blog verdient und mehr als 2000 Stunden investiert. Sie hat ihre eigenen Ziele vollkommen verfehlt. Ihre Motivation ist im Keller. Sie denkt ans Aufgeben.

Und dann hat es Klick gemacht. Als ich Lara vor wenigen Tagen kennen lernte, war sie die typische Bloggerin in meinen Augen. Viel toller Content, regelmäßige Artikel und ein echt wunderschönes Design. Doch die Hoffnung für die hübsche BWL-Studentin, ihren Traum zu erfüllen, als digitale Nomadin die kommenden Jahre im Ausland zu verbringen, näherte sich zuletzt immer mehr gegen Null.

Wir verbrachten letzte Woche einen lockeren Abend in einer Cocktail-Bar, in der sich alles um ihren Blog und ihre bisherigen Misserfolge drehte. Eigentlich kam sie total geknickt zu mir, denn sie hatte jede Menge Selbstzweifel und kaum Hoffnung auf Besserung. Zurecht, denn sie wusste ja gar nicht wo ihre Schwächen lagen, wo ihre Fehler lagen. Doch am Ende unseres Kennenlernens ging sie sichtlich gestärkt und voller Motivation nach Hause.  Noch dazu ziemlich angetrunken, denn wir genossen den langen Abend und tranken echt viele Cocktails.

Einsatzbereitschaft und Know-How reichen nicht aus, wenn man seine begrenzten Ressourcen erfolgreich einsetzen möchte. Mehr als 100.000 Bloggerinnen und Blogger gibt es in Deutschland, und nur die wenigsten unter ihnen bloggen erfolgreich. Meiner Meinung dürfte es nur ca. 5% der typischen Blogger geschafft haben, einigermaßen erfolgreich zu sein. Für viele geht es gar nicht um Geld oder Einnahmen, aber es muss ja irgendwas zurückkommen, und wenn es nur das Wissen ist, dass man 500 Stammleser/innen hat.  Fast alle von ihnen nutzen WordPress und SEO Tools. Fast alle verlieren irgendwann die Lust. Nicht, weil sie faul sind, oder keinen Willen besaßen, sondern weil der Erfolg lange ausblieb. Zu lange?

Deswegen ist es essentiell, realistische Ziele zu setzen, und immer wieder kleine Erfolge zu feiern. Und es ist wichtig die kostenlosen Tools zu nutzen, denn diese helfen dir, motiviert zu bleiben und deinen eigenen Erfolg zu beobachten.

Doch nicht zu vergessen, es gilt stets der legendäre Grundsatz:

A Fool With a Tool Is Still a Fool

Ziele & Planung – Vorgehen Blogger werden beispielhaft erläutert

Finanzgrundlagen als Best-Practice-Beispiel um erfolgreich Bloggen zu lernen 2018

Wir, also Marcel und ich (beide 31) als die Inhaber und Autoren von Finanzgrundlagen haben uns Silvester 2017 entschieden, aus einem  ganz gewöhnlichen Blog etwas mehr zu machen. Das Ganze  ist als Proof-Of-Concept für ein Weitaus größeres Vorhaben zu sehen. Mit Finanzgrundlagen könnten wir potenziellen Gründern mit Hilfe unseres Blogs ein Best-Practice-Marketing Projekt zu liefern, an dessen Erfolg sich Bloggerinnen und Blogger motivieren und weiterentwickeln können.

Proof-Of-Concept – erfolgreicher Blogger/in werden

Wenn wir explizit aufzeigen können, wie einfach es ist, nebenbei erfolgreich zu bloggen, dann haben wir ein konkretes Ziel erreicht. Dann gewinnt der ein oder andere Leser unseres Blogs mit Sicherheit Mut und Selbstvertrauen, um erfolgreiche Bloggerin oder erfolgreicher Blogger zu werden.

Daher haben wir uns gleich am frühen Morgen des 1.Januars zusammengesetzt, um unsere über unsere Ziele für das erste Halbjahr 2018 klar zu werden. Wir haben einen 4-Stunden-Workshop durchgeführt, welcher um 11 Uhr 30 mit einem Brunch mit unseren Freundinnen endete. Denn es ist einfach Blogger zu werden, aber schwierig langfristig erfolgreich zu bloggen.

Ziele definieren am Beispiel unseres Finanzblogs

  • Zeitraum: Der Zeitraum ist in unserem Fall das erste Halbjahr 2018. Somit endet unser Projekt am 30.06.2018. Das bedeutet nicht, dass das Projekt danach keinen Stellenwert mehr besitzt. Doch das Erreichen dieser Ziele ist unser definiertes Ziel.  Es ist immens wichtig, im Rahmen von Zielen, nicht zu kurzfristig, aber eben auch nicht zu langfristige Zeiträume anzusetzen. Es handelt sich am Ende des Tages nur um ein Zwischenziel, um einen Meilenstein. Und diesen soll und will man aufjedenfall erreichen. Ein Zeitraum muss explizit begrenzt sein, und somit haben wir unserem Meilenstein eine konkrete Time-Box gegeben. In unserem Fall waren es 6 Monate, beginnend am 01.Januar 2018.
  • Ressourcen: Jeder BWL-Student lernt bereits im ersten Semester, dass Ressourcen in jeder Projekt-Situation, in jedem Gründungsvorhaben und zu absolut jedem Zeitpunkt eine entscheidende Rolle spielen. Für gewöhnlich hat ein Projekt knappe Ressourcen. In unserem Workshop galt es, zwei entscheidende Ressourcen für unser Vorhaben festzulegen.
    • Zeit (Wie viel Stunden investieren wir beide in unseren Blog?)
    • Geld (Wie viele Euro investieren wir beide in unseren Blog?)

    Je nach Projekt-Typ gibt es weitere entscheidende Ressourcen, die im Rahmen eines Kick-Off-Workshops eine priorisierte Rolle einnehmen sollten. Da wir beide Vollzeit angestellt sind, konzentrieren wir uns auf das Wesentliche, und daher beschränkten wir uns in der Planung auf die beiden Ressourcen Zeit und Geld.

Planung der Ressource Zeit

Wir wollen alles was an Zeit möglich ist, in Finanzgrundlagen investieren. Doch wie viele Stunden pro Woche sind das eigentlich? Die Ressource Zeit ist begrenzt!

Die Ressource Zeit ist wie schon erläutert, absolut nach oben beschränkt. In unserem Fall wollten wir herausfinden, was denn maximal möglich ist. Je nach persönlicher Lebenslage, gibt es in der Planung entscheidende Dinge zu berücksichtigen. Wir gehen auf unsere persönliche Situation (31 Jahre, keine Kinder, Vollzeit berufstätig) ein:

Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass wir unseren Beruf mit der nötigen Ernsthaftigkeit ausüben wollen, und dass hier ggf. Überstunden anfallen könnten. Außerdem möchten wir unser soziales Umfeld und unsere Freizeit mitnichten vernachlässigen. Am allerwichtigsten ist es für jedermann, genügend Schlaf zu bekommen, und einen entsprechenden Puffer einzukalkulieren.

Vorausschauende Planung – und dabei bitte den Puffer nicht vergessen

Der Puffer ist in einer erfolgreichen Planung notwendig, weil immer einige Dinge dazwischen kommen können: Ein Freund, der gerade dringend Hilfe benötigt, Stress in der eigenen Beziehung oder mit der Familie, Krankheit oder ein spontaner Urlaub, welcher einfach mal sein muss. All diese Dinge können nicht eingeplant werden.

Es ist absolut wichtig, den Puffer richtig einzuschätzen. Das ist sogar viel entscheidender als die Dinge, an die man sowieso denkt und die man planen kann:

  • Geburtstage & Familienbesuche  – die sozialen Verpflichtungen eben
  • Freizeitaktivitäten unregelmäßig wie Kino, Restaurant, Bar, Clubbing
  • Regelmäßige Termine wie der Tanzkurs, welchen man gerade der eigenen Freundin geschenkt hat, der Stammtisch-Besuch mit seinen Fußball-Freunden, und die wöchentliche Ration Sport im Fitnessstudio
  • Ein Urlaub, den wir in unserem Fall tatsächlich einplanen durften. Denn wir reisen unabhängig voneinander im März bzw. April nach Japan bzw. Vietnam für eine Dauer von 5 Wochen bzw. 3 Wochen.

Unser Zeit-Budget: 10 Stunden in der Woche = 250 Stunden pro Mann

Da wir wirklich ambitionierte Ziele besitzen, haben wir das maximal mögliche genommen. Das waren bei uns 11 Stunden in der Woche. Wir haben davon dann 10% abgezogen. Das heißt, obwohl wir den Puffer bereits großzügig eingeplant haben, ziehen wir am Ende der Rechnung noch einmal 10% ab. Man weiß ja nie! Wir kommen also mit 100%-igem Willen, aber auch der nötigen Portion Realismus auf einen Einsatz von 250 Stunden im Betrachtungszeitraum. Mehr geht absolut nicht – ohne Widerrede. 

Gleichzeitig geben wir uns aber auch ein Commitment dazu ab. Das heißt, jeder von uns muss diese 250 Stunden aufwenden. Die Arbeit muss getan werden – keine Ausrede. Am Ende darf Beziehungsstress, Krankheit oder sonst irgendetwas Anderes als Begründung nicht herhalten. Denn sowas war ja bereits im Rahmen des Puffers und der weiteren 10% eingeplant. Alles andere gefährdet die erfolgreiche Zusammenarbeit im Gründerteam.

Ausnahmen bestätigen die Regel. Selbstverständlich kann es immer mal echte Gründe geben, warum man den Ressourcen-Einsatz als Einzelperson nicht leisten konnte. Aber in 95% aller Fälle muss jede teilnehmende Person ihr Commitment – also ihre feste Zusage – unbedingt einhalten.

Unser Investment beträgt 50.000 Euro in 6 Monaten

Bekanntlich arbeiten wir zu Zweit an unseren Zielen. Das bedeutet, dass wir in der internen Kostenrechnung mit einem Ressourcen-Einsatz im Gegenwert von 50.000 Euro als Investment in unseren Finanzblog kalkulieren.

2 x 250 Stunden x 100 € / Stunde = 50.000 Euro 

Das ist der Gegenwert des Investments, welches wir hier mit unserem Finanzblog tatsächlich im ersten Halbjahr eingehen.

Unser großer Vorteil – Das Investment kostet uns Nichts

Obwohl wir den Blog ernsthaft betreiben, und unbedingt unsere Ziele erreichen wollen, kostet uns das ganze Investment eigentlich keinen einzigen Euro. Und das ist unser großer Vorteil. Dieses Geld müssen wir in unserer nebenberuflichen Selbstständigkeit nicht bezahlen.

Von diesem Vorteil profitieren alle Blogger und Internet-Entrepreneure, welche aus einem Vollzeit-Job heraus einer Leidenschaft nachgehen wollen, und wirklich ein echtes Unternehmen – ein Start-Up – gründen möchten.

Ressource Geld – Investition & Finanzierung

BWL-Studenten erinnern sich sicherlich noch an das spannende Fach Investition & Finanzierung. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass dieser Punkt in einem Business-Plan eines Start-Ups mit entscheidend ist. Denn wenn das Geld ausgeht, bringt natürlich der schönste Business-Plan nichts. Wir gehen in einem anderen Artikel näher auf diese Thematik ein. Denn für diesen Beitrag spielt der Hintergrund keine größere Rolle. Wir haben nämlich den Investitionsbetrag in unseren Blog für die Ressource Geld auf 0 Euro festgelegt.

Der NettoKapitalzufluss für Finanzgrundlagen im ersten Halbjahr 2018 soll 0 Euro betragen. Das heißt, wir sind wirklich nicht bereit, frisches Geld zu investieren. Investiertes Geld stellt in einem Gründungsvorhaben immer Risikokapital dar. Ein Totalausfall ist hier einzukalkulieren.

Mit Netto-Kapitalzufluss ist gemeint, dass wir jeden Ausgabeposten, den wir im Rahmen des Marketings oder im Kaufen von externen Ressourcen bezahlen, tatsächlich vorher verdient haben müssen.

Wir haben uns zu diesem Schritt entschieden, da das ganze Vorhaben ja für den gewöhnlichen Blogger geschrieben ist.

In unserem Best-Practice Beispiel möchten wir unsere langjährige unternehmerische Erfahrung und unsere Marketing- und Finanzkompetenz voll einsetzen. Dieses Know-How stellt eine entscheidende Ressource dar, und haben wir in dem Stundenlohn von 100 Euro in der internen Kostenrechnung berücksichtigt.

Für wen schreiben wir das Best-Practice? Für Stefan & Lara

Wenn man wieder zur Zielgruppe zurückkehrt, und sich in unsere Persona (Zielgruppe) hineinversetzt, denken wir an einen 20-25 jährigen Studenten Stefan und an unser weibliches Abbild, die

Persona Lara (22 Jahre)

Etwas breiter gefasst,  treffen auf die Persona Lara folgende Eigenschaften zu

  • 21-24 Jahre alt
  • Master-Studium der BWL, Marketing, Medienkommunikation, o.ä.
  • Interessiert sich für Ernährung, Mode, Sport und/oder Reisen
  • ist engagiert, fleißig und hat ihr Bachelor mit ~1,8 abgeschlossen
  • hat erste Berufserfahrung im Nebenjob oder als Praktikum erworben
  • hat sich WordPress bereits installiert und legt Wert auf gute Qualität und Layout in ihrem Blog
  • macht ihren Blog aus Leidenschaft und nicht unbedingt des Geldes wegen

Lara ist also 22 Jahre alt und mitten im Leben einer Master-Studentin. Möglicherweise interessiert sie sich besonders für Influencer-Marketing und betrachtet die Vielfalt in den sozialen Medien mit anderen Augen als ihre Freundinnen. Sie bereitet sich gerade auf ihre Masterarbeit vor.

Was wollen wir damit sagen? Wir haben uns ein klares Bild von Lara und Stefan gemacht. Sie sind Persona und zeigen unsere Zielgruppe – für wen wir das Best-Practice Beispiel des erfolgreichen Bloggens überhaupt schreiben – stets als klares Bild auf. Mehr über Persona – und warum das extrem wichtig ist,  in einem separaten Artikel:

Gute Ideen lösen IMMER ein Problem deiner Zielgruppe – Persona Max (27) der Gründer

Wie viel Geld brauche ich, um erfolgreich zu bloggen?

Diese Frage ist extrem wichtig, und essentiell, um eine ernsthafte Planung durchzuführen und sich ambitionierte Ziele zu setzen. Wir sind also Stefan oder Lara und fragen uns, wie viel Geld wir benötigen, um erfolgreich bloggen zu lernen. Die Ressource Zeit, Willen und Leidenschaft haben wir ja schon am Anfang des Artikels erläutert. Jetzt geht es um die harten Euros, schließlich sind wir ja ein Finanzblog. Und hier kann ich sagen, die Antwort ist tatsächlich 0 Euro. Ein williger Blogger braucht keinen einzigen Euro, um in einem Zeitraum von 1-2 Jahren das erfolgreiche Bloggen zu lernen und am Ende ein guter Blogger zu werden.

Warum kostet ein Blog nur 0 Euro?

Das wichtigste ist das Arbeitsmaterial: Ein Schreibtisch, ein Laptop, ein Smartphone und vorhandenes Internet. Natürlich kostet das alles Geld, und ein Unternehmer würde die Kosten in seine Business-Plan auch ansetzen. Doch Lara und Stefan brauchen sich darum keine Sorgen zu machen. Denn diese Materialien sind im Rahmen ihres Studiums sowieso vorhanden.

Dann benötigt man noch ein Webhosting, WordPress & Tools. Freilich kostet das  alles ein paar Euro. Alle 3 Sachen gibt es grundsätzlich auch kostenlos, allerdings lohnt es sich hier und da mal 20-30 Euro zu investieren. Und warum dann 0 Euro? Weil wir es euch möglichst einfach machen wollen.

Jede Person kann erfolgreiche Bloggerin oder Blogger werden

Das häufigste Problem, ein Vorhaben nicht durchzuführen sind nämlich der innere Schweinehund und das einem irgendetwas fehlt. Und daher sagen wir, dass die Kosten 0 Euro sind, denn man braucht nicht unbedingt Geld zu investieren. Und wenn man dann doch mal ein Webhosting im Wert von 5 Euro pro Monat kaufen will, dann weiß man warum, und das diese 5 Euro sind auch vorhanden. Für den Start-Zeitpunkt ist das einfach irrelevant, es gibt

Es gibt KEINE AUSREDEN damit anzufangen, im Internet Geld zu verdienen bzw. erfolgreich zu bloggen. Es sei denn man ist ein Fool und hat’s einfach per Definition nicht drauf. Doch Lara und Stefan sind clever – und daher werden sie ihre Ziele auch erreichen. Sie wissen, dass sie einen langen Weg gehen müssen, um am Ende des Tages erfolgreich zu bloggen.

A Fool With a Tool Is Still a Fool

Ein entscheidender Schritt nachdem man begonnen hat, ist es, die vielen kostenlosen Tools richtig zu Nutzen. Und hier liegt das Problem für Lara und Stefan. Sie kennen zwar die Tools und haben die kostenlosen Versionen von den Hunderten Tools  ausprobiert. Doch sie wussten nicht, wie sie die Zahlen und Statistiken lesen sollten.

Daher werden wir uns für unsere Zielgruppe in der Artikelserie erfolgreich bloggen, darauf konzentrieren, die Tools und deren Erkenntnisse in aller Ausführlichkeit und anhand vieler Praxis-Beispiele vorzustellen.

Ohne zu viel zu versprechen, seid gespannt!

Mit welchen Kennzahlen messen wir den Blog-Erfolg?

Uns sind sofort einige Key Performance Indikatoren (KPI) eingefallen, die wir als Metrik für das Messen des Blog-Erfolgs heranziehen können. Denn es ist essentiell, während des Projektes ständig zu wissen, ob man sich auf dem Richtigen Weg befindet, oder ob Anspruch & Wirklichkeit auseinanderdriften. Das nennt sich Projekt-Controlling. Und um das erfolgreich durchführen zu können, muss man wissen, welche Kennzahlen man zur Erfolgsmessung heranzieht. Und dann erkennt man unmittelbar, wenn gerade etwas schief läuft. In unserem Fall, haben wir uns für folgende Zielwerte entschieden:

  • Neue Nutzer nach Google Analytics
  • Impressionen nach Google Search Console

Neue Nutzer nach Google Analytics: 750.000

Die neuen Nutzer zählt alle Nutzer, welche nicht vorher bereits auf dem Blog gesehen worden sind. Es entspricht nicht der tatsächlichen Zahl, an verschiedenen Leserinnern und Lesern auf unserem Blog. Es taugt aber als repräsentative Metrik, und da wir das Verhalten der KPI kennen, konnten wir uns schnell auf dieses Ziel mit dem Wert von 750.000 neuen Nutzern nach Google Analytics einigen. Heute ist 1/3 des Projektzeitraums abgelaufen, daher können wir uns die Zahlen in einem kurzen Status-Update-Meeting intensiver anschauen. Dadurch sehen wir, ob eine gewisse Anpassung der Strategie notwendig sind, und ob wir uns noch auf dem rechten Weg befinden.

Finanzgrundlagen Statistik: Neue Nutzer Januar und Februar 2018
Du erkennst sehr gut, dass diese Auswertung uns jeden Tag aufzeigt, wo wir uns genau befinden. Diese Statistik ist daher auch ein Teil unseres Google Analytics Dashboard, welches wir auf unserem Smartphone mit nur einem Klick aufrufen können. Status-Quo: Wir erreichen am Wochenende 10% unseres Ziels und dabei sind 1/3 unseres Zeitraums schon vergangen. Das sind gute Werte und der Status-Quo entspricht voll unseren Vorstellungen. Wir liegen also in dieser KPI voll im Plan. Das heißt nicht, dass wir uns jetzt zurücklehnen können, oder unsere Strategie nie mehr anpassen müssen. Ganz im Gegenteil. Im morgigen Workshop werden wir im Detail besprechen, was unsere Zwischen-Ziele für die kommenden 60 Tage sind, und wie wir unsere Strategie aufgrund der Erfahrungen der abgelaufenen 2 Monate anpassen wollen.

Impressionen nach Google Search Console: 15.000.000

Die Impressionen haben wir als zweite KPI  für unser Projekt gewählt. Diese Metrik korreliert extrem stark mit unserer wichtigsten Besucherquelle, den Lesern aus der Suchmaschine Google:

Für uns hat der organische Traffic von Google eine äußerst hohe Priorität

Wir haben absichtlich nicht die Klicks gewählt, u.a. weil wir diese mit Hilfe von Einsatzbereitschaft und Know-How die CTR gezielt erhöhen könnten. Zum Beispiel, wenn wir merken dass es nötig ist, weil die Impressionen stimmen, die CTR aber zu schlecht ist. Am Ende beachten wir selbstverständlich beide  Zahlen, haben aber nur eine KPI in unser Zielbild aufgenommen. Möglichst wenige KPI reduzieren die Komplexität und erhöhen den Fokus.  Denn Impressionen und Klicks hängen wie folgt zusammen:

Impressionen = Klicks x CTR

Statistik Finanzgrundlagen Impressions und Klicks nach Google Search Console
In dieser Abbildung findest du die Statistik von Finanzgrundlagen nach der Google Search Console. Sie zeigt dir den organischen Such-Traffic an. Die Rote Linie zeigt die Impressionen an und verhält sich ähnlich wie die Blaue Linie, die Klicks von Google auf deinen Blog. Es ist wichtig, die Kreuzungspunkte der beiden Linien genauer zu betrachten, wenn sie stark auseinander gehen. Dies könnte mögliches Optimierungspotenzial für deine Search-Snippets aufzeigen.

Auch in der Statistik der Impressionen befinden wir uns im Plan. Wir haben 1,28 Mio. Impressionen in den vergangenen 2 Monaten erzielen können und sind da durchaus zufrieden. Wir haben hier 8,5% unseres Zieles erreicht. Am Anfang des Jahres und Ende Februar habe ich  den Blog mit gezielter Content-Optimierung einen signifikanten SEO Boost verliehen.

Aufruf an Stefan & Lara: Kommentare und Feedback erwünscht

Lieber Stefan, liebe Lara, ich hoffe, ich habe euch einen kleinen Einblick in die Welt eines erfolgreichen Bloggers geben können. Wenn es euch interessiert, kann ich euch gerne näher beschreiben, wie ich in den vergangenen Tagen vorgegangen bin, und für welchen Content ich mich warum entschieden habe.

Stelle mir deine Fragen hier in den Kommentaren oder in unserer Facebook Gruppe.

 

Ich wünsche euch ein schönes und erholsames Wochenende,

euer Christopher

4.89/5 (23)

Bitte bewerte diesen Artikel von Finanzgrundlagen

Über Christopher 20 Artikel
Christopher (31) ist Autor von Finanzgrundlagen. Wenn du ihm eine Nachricht schreiben willst, kontaktiere Christopher in den sozialen Netzwerken oder schreibe ihm eine Mail an cp@finanzgrundlagen.de Christopher ist verantwortlich für folgende Kategorien auf Finanzgrundlagen: Digital Marketing Immobilien Start-Up und Business

5 Kommentare

  1. Ich kann mich Susanne nur anschliessen, übersichtlich und sehr informativ geschrieben. Ich blogge seit 2012, musste 2015 mit meinem Blog auf eine andere Plattform umziehen und seitdem läuft es irgendwie nicht mehr rund….Ich blogge als Hobby, doch trotzdem würde ich mich über ein ansprechendes Feedback freuen!Hab die Seite gespeichert und werde mich weiter reinlesen!

  2. Wir sind eine Familie mit großem Fachwissen im Bereich Tiere, speziell auch Hunde. Seit 35 Jahren arbeiten wir alle in diesem Bereich (Ärztin, Zuchtwart, Tierheilpraktiker, Richter und Ausbilder im Hundesport, Ausbildung von Behinderten- und Therapiehunden, Reitlehrerin …). Nachdem wir immer wieder um Rat gefragt wurden, oft die gleichen Fragen, haben wir uns vor einigen Monaten für einen Blog: http://www.hundetipps.blog entschlossen. Wir haben z.B. monatelange Produkttests für den Blog durchgeführt, geben unser Fachwissen kostenlos weiter und greifen wichtige und aktuelle Themen auf. ABER: Wir haben keinerlei Ahnung von SEO, Plugins, Monetarisierung und Co. So ist der Blog von Finanzgrundlagen.de eine große Hilfe. Denn hier erfahren wir einige Tricks und Tipps. Wir sind jetzt dabei diese umzusetzen und freuen uns über weitere Artikel aus denen wir lernen können.

  3. Mir geht es wie Lara. Ich blogge schon seit einigen Jahren, aber richtige Erfolge stellen sich nicht ein. Es gehört wohl doch mehr dazu, wie einfach nur zu schreiben. Daher finde ich deine Seite und auch die FB Seite sehr interessant, um auch mal hinter die Kulissen zu gucken und zu sehen, dass noch einiges mehr getan werden muss.
    Ich stand auch schon kurz davor aufzuhören, aber ich werde mich mal mehr in die Materie einlesen. Dazu habe ich deine Webseite schon gespeichert, denn hier wird wirklich super erklärt, so dass auch Laien viel verstehen können.
    Vielen Dank dafür und liebe Grüße
    Susanne

  4. Hallo Christopher!

    Wow, ich bin sprachlos. Vielen Dank für diesen ausführlichen und mega informativen Artikel. Super tolles Thema das du das ansprichst und versucht Mut zu machen.
    In der Vorstellung sieht das Bloggen ja immer sehr einfach aus und man meint alles geht von selbst. Doch was da neben dem eigentlichen „Schreiben“ alles dazu gehört von Planung, Bewerbung etc. ist ein großer Aufwand.
    Da ist es wirklich wichtig sich Know-How anzueignen. Ansonsten verlässt einem recht schnell der Mut und Wille weiter zu machen wenn man keine Erfolge sieht.
    Danke und schöne Grüße
    Patrick

4 Trackbacks / Pingbacks

  1. Der Kunde ist König
  2. Fake News Beispiel - Missstände unserer Gesellschaft
  3. Arbeitsplätze sind unsicher - Finanzgrundlagen
  4. Minimalismus als Lebensstil - Alina Koenies über minimalitische Erfahrungen und Ziele

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*